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Hedwig
24.08.2009 12:19
schießerei
24.08.2009 12:15
krass!
24.08.2009 12:12
spoiler
24.08.2009 12:07

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Seabottom und die Heiligen von Hogwarts

Solltet ihr jemals ein langes Interview geführt haben – eines, das über acht oder zwölf Stunden geht –, dann wisst ihr, dass sich mitunter ungeplante Nebengeschichten ins Gespräch mischen, als seien sie Bestandteile des Interviews. Die Interviewte überrascht es nicht weiter, sich über diese oder jene Einzelheit geäußert zu haben, und die Interviewerin schwimmt in tausenden von anderen Details, sodass ihr das ebenso wenig auffällt. Vielleicht aber hat sie es auch mit etwas verwechselt, das sie schon mal gehört hatte.

Da gehe ich also das J. K. Rowling-Interview für meinen nächsten Fundgrubeneintrag noch einmal durch und stelle fest, dass darin der ursprünglich vorgesehene Titel für ›Harry Potter und die Heiligtümer des Todes‹ auftaucht, was mir bis dahin nicht aufgefallen ist. Sicher ist das keine großartige Enthüllung, die informierte Fans in Erstaunen versetzten würde. Tatsächlich fand sich diese Version auf Listen potentieller Titel. Aber Sue und ich haben uns die Köpfe darüber zerbrochen, wie wir das als Irrtum hervorheben könnten. Das ist uns bis heute nicht gelungen (wenn ihr es könnt, nur zu): Ich bin mir ziemlich sicher, dass JKR diesen Titel nirgendwo sonst als alten Arbeitstitel bestätigt hätte. Wie gesagt, war er nur auf Listen potentieller Titel, die als eine Art Täuschung gedacht waren.

An dieser Stelle des Interviews sprachen wir von Seabottom, einer ausgedachten Firma, die mir und allen bei Leaky viel Aufmerksamkeit in den Klatschspalten und Gerüchteküchen bescherte.
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Eintrag: 19.01.2009 / 14:50Melissa AnelliKomentare: 3

Die Doppeldeutigkeit in Band 5

Wie jeder weiß, der mein Buch gelesen hat, gehört ›Orden des Phönix‹ nicht zu meinen Favoriten der Reihe. Ich konnte ihn nicht so genießen wie die anderen Bände. Jo und ich begannen im Interview darüber zu sprechen, und in unserer Kommen-wir-vom-Thema-ab-und-auf-die-Serie-zu-sprechen-Manier wurde daraus eine lange Diskussion über den Handlungsaufbau, Stolperfallen und eine Quasi-Auflösung des Buchs. Ich hoffe, ihr habt Spaß daran! JKR: Was für ein Ende sollte nach einem wie in ›Feuerkelch‹ in Band fünf noch kommen? Ich wusste ja, was für große Finale ich für sechs und sieben vorgesehen hatte! (lacht) Das war das nächste Problem mit dem fünften.

MA: Es gibt in ›Phoenix‹ keinen klaren Gewinner.

JKR: Es gibt keine saubere Auflösung. Zum ersten Mal ist das Ende ein echter Wermutstropfen. Gut, dass Voldemort wieder auftaucht, ist eine schreckliche Wende, aber Harry kehrt zurück, er überlebt. Dieser Band ist viel düsterer, sodass es schwierig war, den Grundton zu halten. Wir gewinnen, weil wir verhindern, dass Voldemort alle Informationen erhält, aber wir verlieren Sirius. Wenn man Bilanz zieht, gibt es zum ersten Mal einen Ausgleich – unterm Strich haben wir also keinen Sieg errungen.
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Eintrag: 16.12.2008 / 16:24Melissa AnelliKomentare: 0

Über Harry/Hermine, Shipper, Ansprüche der Fans und mehr

Okay, alle, die das Buch gelesen haben, wissen schon, worum es in diesem Fundgrubeneintrag geht. Ich weiß, es gab einiges Zähneknirschen unter den Shippern (du bist gemeint, Perez Hilton :-)). Also, in ›Das Phänomen Harry Potter‹ sagt Jo etwas über die Möglichkeit Harry/Hermine, was ich hier nicht wiederholen werde, weil es ja im Buch steht, und das habe ich nicht geschrieben, um Inhalte dann ins Internet zu stellen. Dafür gibt es im Folgenden aber ein ausführlicheres Gespräch zu diesem Punkt. (Meine Kommentare habe ich wieder herausgenommen, es sei denn, sie dienen als Überleitung.)

(Update: Jemand fragte: »Wer ist Emerson?« Ich dachte, diese Frage würden Fans nicht mehr stellen. Okay, wer ist Emerson? Einfache Frage, schwierige Antwort … Nun, Emerson ist der Betreiber von MuggleNet.com, ein Protagonist in ›Das Phänomen Harry Potter‹ und ein Charakter ohnegleichen. Wir interviewten gemeinsam J. K. Rowling in Edinburgh, Schottland, und zwar am Tag, als der ›Halbblutprinz‹ herauskam. Während des Interviews bestätigte J. K. Rowling die Ron/Hermine-Theorie. Emerson sagte, H/H-Shipper litten unter Wahnvorstellungen, und löste eine Welle des Protests oder des Jubels aus, je nachdem, wie man es in der Shippergemeinschaft sah. Emerson ist mein Freund und einer der geschäftstüchtigsten Menschen, die ich kenne. Und obwohl Jo Recht hat, wenn sie sagt, dass Emerson streitlustiger Typ ist, so ist er doch im Grunde seines Herzens einer der nettesten Menschen, die ich kenne. Ach, und by the way: Es hat noch nie etwas Derartiges  gegeben wie Memerson.
Viel Spaß!
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Eintrag: 21.11.2008 / 12:22Melissa AnelliKomentare: 4

Apropos Spoiler ...

Dieses Gespräch über das Harry-Buch hat mich veranlasst, mir noch einmal einen Teil des Interviews mit Jo vorzunehmen. Und zwar den, wo es um die äußersten Versuche geht, Inhalte aufzudecken, wie es sie ab dem vierten Band im Vorfeld jeder neuen Veröffentlichung gegeben hat. Für diejenigen, an denen das vorbeigegangen ist: Mit den letzten vieren gingen delikate Umstände einher, die genau dazu geführt haben. Einige beschrieb ich ja schon im vorigen Eintrag, sie betrafen vorrangig Band 4. Was den fünften Band anbelangt, so tauchten auf einmal Bücher auf einem Feld nahe der Druckerei auf. Der geschäftstüchtige Mensch, der sie fand, rief die ›Sun‹ an, anstatt sie zur Druckerei zurückzubringen oder wenigstens den Verlag zu verständigen. Exemplare dieses Bands landeten auch im Regal eines Reformhauses in Brooklyn, in dem sich ein Reporter der ›New York Daily News‹ eines kaufte, wie man sich einen Müsliriegel kauft  – wenige Tage vor der Veröffentlichung. Und bei Band sieben ging alles drunter und drüber.
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Eintrag: 29.10.2008 / 19:53Melissa AnelliKomentare: 2